Welche natürlichen Ei Alternativen gibt es zum Kochen und Backen in der Paleo-Ernährung?

Quelle: Pixabay
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Alternativen zum Binden beim Kochen und Backen in der Paleo Ernährung!

  • Banane: sie eignet sich besonders gut zum Backen wenn sie reif ist. Je reifer sie ist, desto süßer wird der Kuchen, Muffin etc. Als Ersatz kann man folgende Faustregel beachten: ca. 1/2 Banane pro Ei.
  • Pfeilwurzelstärke: sie wird aus der Pfeilwurzel gewonnen. Diese eignet sich besonders gut zum Andicken von Flüssigkeiten wie Kokoscreme, Marmelade, Soßen etc.
  • Chia Samen: schon für die alten Maya und Azteken waren die Chia-Samen sowohl  Grundnahrungs-, als auch Heilmittel. Die Samen haben einen einen hohen Gehalt an Antioxidantien, Eisen, Kalzium, Kalium, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Wenn Wasser zu den Chia-Samen hinzufügt wird bildet sich eine Gallerthülle die dann bindet. Die Chia Samen eignen sich gut für Gebäck, Dessert, Pancakes oder Pfannkuchen. Faustregel für Chia Samen ist: 1 Ei durch 1 EL Chia Samen ersetzen.
  • Apfelmus: der Vorteil bei der Verwendung von Apfelmus ist, dass er beim Backen fast vollständig seinen Geschmack verliert. Er eignet sich gut für Muffins oder Kuchen.
  • Avocado: eignet sich sehr gut als Alternative für Ei, sowohl bei würzigen, als auch bei süßen Gerichten.
  • Leinsamen: sowohl geschrotet, als auch als Ganzes binden die Schleimstoffe den Teig. Faustregel bei Leinsamen: ca. 2 EL Leinsamen für den Ersatz pro Ei.
  • Guarkernmehl: gewonnen wird es aus der Guarbohne. Es enthält Guaran, welches ein Polysaccharid ist. Dieses quillt als Schleimstoff in Flüssigkeiten auf. Da es geschmacksneutral ist, kann man es gut zum Verdicken von Desserts verwenden.
  • Johannisbrotkernmehl: die Frucht des Johannisbrotbaums besitzt ähnliches Fruchtfleisch wie das der Kakaopflanze. Die Samen enthalten einen Mehrfachzucker, der über viel mehr Wasserbindekraft verfügt als Stärke. Es eignet sich gut zum Andicken von Desserts und Saucen.
  • Tapioka: es handelt sich dabei um eine geschmacksneutrale Stärke, die aus der Maniokwurzel, auch Kassave genannt, gewonnen wird. Oft sind sie als Stärkekügelchen erhältlich. Tapioka eignet sich gut für das Binden von Saucen und Süßspeisen.

 Quelle: Das PALÄOPOWER KOCHBUCH, Energie und Lebensfreude aus der Steinzeitküche, Sabine Paul