Zuckeralternativen in der Paleo Küche

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Bekannt ist, dass in der Steinzeit folgende Zuckerquellen von den Jägern und Sammlern in der Paleo Ernährung genutzt wurden:

  • Honig: ist das ganze Jahr verfügbar und wird saisonal auch in sehr großen Mengen gegessen. Er liefert nicht nur schnelle Energie durch den Frucht- und Traubenzucker sondern enthält auch einige Mineralstoffe, Vitamine und immunstärkende und entzündungshemmende Stoffe. Besonders empfehlenswert ist,  regionalen Honig und auch verschiedene Honigarten (Obst-, Waldblüte etc.) zu verwenden. 
  • Wurzelknollen
  • Beeren
  • Früchte
  • Trockenfrüchte

Palokonform sind auch natürliche Arten von Zucker die in Natur vorkommen und nur wenig verändert werden. Wie beispielsweise bei Honig, welcher durch Schleudern gewonnen wird. Oder Zuckerarten die durch die Extraktion mit heißem Wasser, vorsichtiges Einkoche etc. gewonnen werden. 

  • Fruchtdicksäfte: wie z.B. Apfel und Birnendicksaft sind schonend eingedickte Fruchtsäfte. Diese Säfte werden gewonnen, indem das Obst eingekocht wird, anschließend der Saft abgepresst  und zum Schluss eingedickt wird. Wichtig:  beim Kauf darauf achten, dass bei den den Fruchtdicksäften kein Saccharose zugesetzt wurde! Diese Fruchtdicksäfte werden  mit  "Fruchtsüße" betitelt und sollte nicht verwendet werden.  Saccharose ist ein sogenannter Zweifachzucker (Disaccharid) und besteht aus den Zuckerarten Glucose und Fructose. Der bekannte Haushaltszucker wird meist aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr industriell hergestellt. 
  • Kokosblütenzucker: dieser wird aus dem Kokosblütennektar der Kokospalme gewonnen. Der Kokosblütenzucker gilt als besonders nachhaltig, da die Kokospalme vollständig verwertet werden kann. Stammt der Kokosblütenzucker aus anderen Palmengarten wie beispielsweise der Dattelpalme, wird der daraus gewonnene Zucker "Palmzucker" genannt. Kokosblütenzucker ist reich an Kalium, Magnesium, Zink, Eisen Vitamin B1, B3,B6 und C. Wobei beim Kokosbütenzucker natürlich daran gedacht werden sollte, dass dieser einen langen Weg hinter sich gebracht hat, bevor bei uns im Laden zu kaufen ist. Wichtig: beim Kauf darauf achten, dass es sich um 100% Kokosblütenzucker handelt, denn es werden oft Produkte mit braunem Rohrzucker gestreckt!